1. Juli 2015

MMM | Kirsten Kimono Tee - und ein Statement.

Zugegeben: Ich bin nicht wirklich der Typ für Statement-Shirts.
Ja, sie sind witzig, aber ich würde sie vermutlich nicht außerhalb meiner Komfort-Zone tragen (sprich: nur zuhause, denn im Büro haben die Dinger imho nichts verloren).

Am heutigen MeMadeMittwoch mache ich eine Ausnahme und verpasse meinem Shirt ein Statement:
Kirsten Kimono Tee @frauvau.blogspot.de
Schnitt: Kirsten Kimono Tee.
Offensichtlich ein Lemming-Schnitt (die Linkparty läuft noch!),  allerdings sehr verdient. Das Teil ist schnell genäht und ich persönlich bin mit der Passform sehr zufrieden.
Der Schnitt ist kostenlos via MariaDenmark.com erhältlich, man muss sich dafür lediglich für den Newsletter eintragen.

Stoff: Äh... keine Ahnung. Ein unbesungener Viskose-Jersey in "natoolivgrün" aus einem Restepaket, meine ich.
Angenehm zu tragen, leicht, und für alles andere war ohnehin zu wenig vorhanden. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Farbiges Shirt UND Stoffabbau. Ich bin SO gut!

Das Statement, das ich dem Shirt dann in neonpinkfarbenem Thermotransfer (von Happy Fabric) verpasst habe, lehnt sich an ein Gespräch an, das ich neulich mit dem Gatterich geführt habe.
Ha!
Ja, sowas kommt vor. flöt
Kirsten Kimono Tee @frauvau.blogspot.de
Das Pink musste noch in den Absteppungen am Saum und um den Halsausschnitt aufgenommen werden - irgendwie sah das sonst so "falsch" aus...

Nicht ganz so gut sieht man es an der Flatlocknaht um die Ärmel herum, die einen offenen Saum verpasst bekommen haben.
Letzterer wird sich nach der ersten Wäsche hoffentlich noch etwas schöner aufrollen, aber ich bin da zuversichtlich.

Das Shirt macht sich ganz gut zu Jeans, und es wird sicher noch mehr davon geben - ich muss nur erst einen wirklich tollen Jersey in freundlichem Schwarz auftun.
Kirsten Kimono Tee @frauvau.blogspot.de
Und habt ihr's gesehen? Frau Vau trägt passende Schuhe. BÄM!
Ist ja nicht so, als hätte ich nicht noch drei andere Paar knallpinkfarbene Schuhe zur Auswahl. Aber Psssst!

Die fürchterlich belichteten Bilder bitte ich zu entschuldigen, aber hier ist SONNESONNESONNE, und morgens auf die Schnelle farbecht zu fotografieren ist fast unmöglich (zumindest für mich).
Glaubt mir einfach, dass das wirklich NEONpink ist und ziemlich knallt...!

Und jetzt bin ich gespannt, in was sich die anderen Nähdamen des MMM bei diesen hochsommerlichen Temperaturen heute tummeln: Bitte hier entlang!

Macht es hübsch!

26. Juni 2015

Alltagsperlen im Mai & Juni

Oh weh, im Mai habe ich meine Alltagsperlen komplett verpasst, und irgendwie flog auch der Juni nur so an mir vorbei...

Die letzten Wochen war ich etwas im Stress und fand kaum Zeit zum Nähen oder Posten, also gibt's hier ganz auf die Schnelle meine Alltagsperlen: 

Es ist Sommer, und wenn ihr mich fragt:
Könnte schlimmer sein. 
Gut, die letzte Woche war nun wettermäßig nicht so sommerlich, aber der Regen wurde hier dringendst gebraucht, und im Augenblick sieht es ja auch so aus, als wäre der Sommer zurück.

Der Kurze fährt Rad! An einem Sonntagnachmittag Anfang Juni stieg er auf sein kleines Rad und fuhr einfach los. Schwupp. Einfach so. Kaum zu glauben! Er ist natürlich enorm stolz auf sich (und ich bin ein ganz stolzes Mutti)!

Die Hüte für den Kurzen kamen super an. Nicht nur beim ihm selbst, sondern auch bei anderen Kindern. Und ich finde es sooo süß, wenn er ganz stolz verkündet, dass "Mami die gemacht hat".
Der Schnitt für die Hüte ist übrigens im Juli und August auf 2,50 € "Kaffeespende" heruntergesetzt (via dem verlinkten Eintrag zu erwerben). Das wollte ich nur mal so erwähnt haben.
Bällebad! Alltagsperlen @frauvau.blogspot.de
Eine ganze Woche Urlaub.
Ach, es war herrlich! Bombiges Wetter, das Kind gesund und friedlich (weil Papa interessante Sachen im Garten gearbeitet hat und er helfen durfte).
Ich konnte mal wieder ungestört LESEN! Ja, wirklich! Ein richtig schönes, dickes Buch in zwei Tagen. Fast wie früher...

Sommerfest vom Kindergarten abgefrühstückt.
Trotz Wetter war es ganz ordentlich besucht, und wir haben auch wieder ein kleines bisschen Geld für den KiGa reingeholt.
Ehrlich: Elternbeirat ist ein undankbarer Job, aber wenn man dann am Ende doch wieder was gestemmt hat, ist man einfach froh!

Wickelkleid-Experiment: Gelungen. Ich bin zufrieden und das Kleid wird gerne getragen.
Eine Zweitversion wäre mir sehr recht, aber ich muss erst den passenden Stoff finden. Ist mir noch nichts ins Auge gestochen.

Sushi essen und Wein am Main mit netten Menschen. Schön war's!
Wir kommen ja so selten "aus'm Loch" (also ICH - der Gatterich ist ja das halbe Jahr im Ausland unterwegs...), da freue ich mich über jede Gelegenheit, mal wieder Erwachsene zu spielen und einfach mal nicht nur "das Mutti" zu sein.

Und ihr so?
Habt ihr auch ein paar schöne Momente gehabt?

Bei uns geht's heute weiter mit dem Nachbarschaftsfest, zu dem ich jetzt auch gleich verschwinde. Euch wünsche ich ein schönes, sonniges Sommerwochenende!

17. Juni 2015

Me Made Mittwoch | Altes Schätzchen...

Vor kurzem habe ich ein ganz altes Schätzchen aus dem Schrank geholt und ein bisschen überarbeitet. Da das Wetter jetzt passt, konnte ich es heute auch schon ausführen und kann sagen: Trägt sich VIEL besser als vorher!

Das Kleid ist Modell Nr. 11 aus dem Buch "Simple Chic" von Machiko Kayaki.
Die eine oder andere Leserin dürfte es vielleicht kennen. Es war eines meiner ersten japanischen Nähbücher, und damals war das alles noch sehr abenteuerlich.

Genäht habe ich das Kleid vor Urzeiten, zur Hochzeit meiner besten Freundin.
Selten getragen hing es dann sehr lang im Schrank.
(Die Falten auf dem Bild sind allerdings vom heutigen Tragen...)
MeMadeMittwoch: Kleid Nr. 11 aus "Simple Chic" von  Machiko Kayaki @frauvau.blogspot.de
Neulich, beim Schrank aus- und aufräumen, fiel es mir wieder in die Hände.
Und ich musste schmunzeln, als ich mich an das Nähen erinnerte: Zehn Tage vor dem Event habe ich mit dem Probekleid angefangen... heute bräuchte ich Monate für sowas!

Erstaunlicherweise passt es noch wirklich gut, im Gegensatz zu meinem langjährigen Lieblingskleid, aus dem ich - äh - irgendwie rausgewachsen bin.

Leider war das schöne Teil aber gut 15 cm zu lang für meinen Alltag (und meine Körpergröße), und die langen Bindebänder... naja. Auch nicht mehr meins.
Wiedermal der Beweis: Geschmack ändert sich im Laufe der Jahre.

Kurzerhand habe ich besagte 15 cm gekürzt. Statt des vorherigen Baby-Saums hat das Kleid nun einen schlichten, ganz leicht gewellten Rollsaum. Die Bindebänder wurden ebenfalls massiv gekürzt.
MeMadeMittwoch: Kleid Nr. 11 aus "Simple Chic" von  Machiko Kayaki @frauvau.blogspot.de
Was meint ihr? Hat doch so ein gaaaaanz kleines bisschen was von 40er Jahre, oder?!
Also, ich steh drauf!

Beim Anprobieren hat sich außerdem herausgestellt, dass es offensichtlich am unteren RV-Ende die böse Waschmaschine zugeschlagen hat - ein etwa 2 cm langer Riss in Längsrichtung ließ sich leider nicht mehr anders retten als mit einem Flicken:
MeMadeMittwoch: Kleid Nr. 11 aus "Simple Chic" von  Machiko Kayaki @frauvau.blogspot.de

Gut, das schaut nun aus der Nähe nicht so schön aus, aber in der normalen Bewegung und auf die Entfernung fällt das nicht auf.
MeMadeMittwoch: Kleid Nr. 11 aus "Simple Chic" von  Machiko Kayaki @frauvau.blogspot.de
Last but not least:
Neulich fragte Martina nach meinen Schuhen. Meine Liebe, falls Du das hier liest, hier sind sie. Extra für Dich:
MeMadeMittwoch: Kleid Nr. 11 aus "Simple Chic" von  Machiko Kayaki @frauvau.blogspot.de
Riemchenpumps mit breitem Absatz von Fornarina.
Gekauft vor fast 18 Jahren. Bequem. Wirklich bequem.
Mir wird schon Angst und Bang, wenn die mal kaputt gehen... 

Obwohl (oder vielleicht auch weil) das Kleid nicht neu ist, sondern alt und neu geliebt, darf es heute mit vielen anderen Kleidungsstücken beim Me Made Mittwoch mitspielen.

Ich hab's ja gerade noch so auf die heutige Linkliste geschafft, die Katharina in einem wunderschönen Kleid anführen darf. Und weil es schon wieder so spät ist, werde ich mir die Links dann morgen genüsslich und in aller Ruhe vornehmen.

Euch eine gute Nacht und eine schöne Restwoche!

3. Juni 2015

MMM | Shirt Nr. 4 aus "Drape Drape 2"

Nachdem ich für mein nächstes Vorhaben wohl wiedermal einen Nessel benötige, habe ich zwischendurch einen schnellen Erfolg gebraucht.
Schnell ging das Ganze auch in der Tat, aber der Erfolg wollte sich nicht so recht einstellen.

Aber lassen wir Bilder sprechen... Hier zunächst das "Faulenzershirt" auf Püppi...
Japanische Nähbücher: Drape Drape 2, Mod. 4 am MeMadeMittwoch @frauvau.blogspot.de
Wenn ich mir das auf den Bildern so ansehe, sieht das asymmetrisch drapierte Shirt an Püppi erstmal nicht so schlimm aus.
Ganz anders an mir.
Ein echter Gruselfaktor. Viel zuviel Stoff, vor allem um die Brust herum.
Ich hatte ständig das Gefühl, zuppeln zu müssen, damit alles irgendwie einigermaßen "gewollt" drapiert aussah, und der Ausschnitt war wegen des "zuviels" an Stoff einfach inakzeptabel labberig.
Ein Foto am lebenden Objekt erspare ich euch.

Nach zwei Tagen Ärger darüber, den schönen Stoff so verhunzt zu haben, wollte ich dem Shirt doch  nochmal eine Chance geben. Leider erfolglos. Das Ding war einfach zu groß um die Brust und die riesige Stoffmenge machte mich wahnsinnig.

Dann ein Geistesblitz: Wenn das Shirt nun sowieso schon asymmetrisch ist - warum nicht einfach umdrehen? Der Ausschnitt gefiel mir vorne ohnehin nicht, also warum sollte ich den nicht einfach nach hinten verlegen?!
Japanische Nähbücher: Drape Drape 2, Mod. 4 am MeMadeMittwoch @frauvau.blogspot.de
Ja, besser. Gefällt mir sogar.
Am Rücken stört mich weder der große Ausschnitt noch die Stoffmenge. Yay!

Und von vorne schaut's meiner Meinung nach auch besser aus:
Japanische Nähbücher: Drape Drape 2, Mod. 4 am MeMadeMittwoch @frauvau.blogspot.de
In der Tat habe ich es so auch den ganzen Tag ausgehalten, und das ist doch schon was!
Das Shirt darf bleiben und wird nun also "andersrum" getragen.
Wird wohl keiner die Nähpolizei holen. Oder?!

Das "Faulenzershirt" besteht aus einem einzigen Schnitt-Teil, und wer die dritte Staffel der Great British Sewing Bee aufmerksam verfolgt hat, der dürfte den Schnitt dunkel in Erinnerung haben (Achtung, mieses Instagram-Handy-Foto!):
Japanische Nähbücher: Drape Drape 2, Mod. 4 am MeMadeMittwoch @frauvau.blogspot.de
Wer sich dafür interessiert: Der Schnitt ist stammt aus dem Buch Drape Drape 2 - Phantasievolles Drapieren - mit Schnittmusterbögen und Drapiervorlagen*.
Japanische Nähbücher: Drape Drape 2, Mod. 4 am MeMadeMittwoch @frauvau.blogspot.de
Mein Stoff war ein Singlejersey aus Baumwolle von Stoff und Stil, der sich sich wirklich äußerst angenehm trägt. Schade, dass ich davon nicht noch mehr habe...

Wie man auf dem Bild aus dem Buch sieht, wäre ein noch leichterer, dünnerer Jersey vermutlich die bessere Wahl gewesen. Vielleicht ein Viskosejersey, wie ich ihn für mein Asymmetrisches Burda-Schlauchshirt verwendet habe, dann würde die Drapierung deutlich besser fallen.
Zudem würde ich die Nähreihenfolge nächstes Mal leicht ändern und die Ärmel vielleicht auch einfassen, statt sie zu säumen - aber das nur am Rande. 

Insgesamt bin ich jetzt mit dem "Andersrum-Faulenzershirt" dennoch zufrieden. Ein angenehmes Shirt, nicht alltäglich, aber täglich tragbar.
Japanische Nähbücher: Drape Drape 2, Mod. 4 am MeMadeMittwoch @frauvau.blogspot.de
Lächeln und Winken...
.... und behaupten, dass das keine Fehler sind, sondern "Design-Features"!

Und weil ich es tatsächlich getragen habe (na gut, eigentlich schon gestern...), darf mein Shirt heute auch beim Me Made Mittwoch mitspielen, wo sich heute die Nähwelt unter der Leitung von Dodo (in einem prima Wickelkleid!) tummelt.

Leider komme ich selber erst später zum Durcharbeiten der Link-Liste, aber euch lege ich den Me Made Mittwoch schonmal wärmstens ans Herz. Ein schneller Blick hat gezeigt, dass nicht alle solch fürchterliche Faulenzer sind wie ich!




27. Mai 2015

"Nähen statt Kleben!" pdf - Schnitte plotten lassen

Wer liebt sie nicht und wer hasst sie nicht gleichermaßen: pdf-Schnitte.

Sie sind wunderbar:
  • Sie sind im Handumdrehen bei uns, manchmal noch in der Minute, in der wir sie bezahlen.
  • Sie sind überall verfügbar.
  • Sie nehmen keinen Platz weg (und geben uns kein schlechtes Gewissen).
  • Sie sparen Papier, wenn man die Anleitung direkt vom PC/Reader/Handy abliest.

Sie sind fürchterlich:
...denn man muss sie zusammenkleben.
Nähen statt Kleben: pdf-Schnitte günstig plotten lassen @frauvau.blogspot.de
Was bei Handtaschen, Shirts und ähnlichem "Kleinkram" aufgrund der wenigen Seiten schnell erledigt ist, kann sich bei komplizierteren Schnitten schon gerne mal zu stundenlanger Schneid- und Klebearbeit hinziehen. Und - sind wir mal ehrlich - gewaltig nerven.
Bei mir streikt dann gerne auch mal der Drucker, das Papier ist genau dann alle, oder oder oder. 

Manche Schnittfirmen bieten zwischenzeitlich Großformate ihrer Schnitte an, die man z. B. im Copyshop ausplotten lassen kann (und selbst die "zerschnittenen" Formate können i. d. R. vom Copyshop vor Ort aneinandergereiht und an einem Stück ausgeplottet werden).
Leider belief sich das Plotten hier bei uns im Städtchen auf einen Betrag, den ich nicht bereit war, auszugeben. Dafür hätte ich mir dann lieber noch ein weiteres Schnittmuster gekauft...

Ja, ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt, mir einen großen Plotter zuzulegen. Leider hat gerade kein Architektur- oder Ingenieursbüro pleite gemacht, so dass es beim Spielen mit dem Gedanken blieb. 

Gut, dass es über's Internet auch entprechende Dienste gibt, und so habe ich mir - erstmal testhalber - einen Schnitt plotten lassen:
Nähen statt Kleben: pdf-Schnitte günstig plotten lassen @frauvau.blogspot.de
Das ist übrigens Crepe von Colette Patterns, und wenn ich das richtig sehe, sieht das doch schonmal sehr gut aus, so gedruckt. Yay!

Geplottet hat für mich preiswertplotten.de
Vom Auftrag am Pfingstmontag Abend bis zur heutigen Lieferung ist nur 1 Tag vergangen, und die Kosten halten sich mit knapp fünf Euro (inklusive Versand als Maxibrief) wirklich sehr im Rahmen.
Ehrlich: Ich hätte diesen Schnitt mit über 50 Seiten nicht aneinanderkleben mögen.
Nähen statt Kleben: pdf-Schnitte günstig plotten lassen @frauvau.blogspot.de
Ich werde sicher noch ein paar Muster "auf Vorrat" plotten lassen, um flexibler auf meine Nählust reagieren zu können. Außerdem ist dann das Porto auf mehrere Schnitte aufgeteilt, was natürlich am Ende wieder weniger Kosten pro Schnitt bedeutet. Ich bin ein Fuchs!

Und wer sich nun wundert: Nein, ich bekomme Nichts für dieses Posting.
Es gibt weder Rabatt für mich noch Vergünstigungen anderer Art für die Linksetzung oder dieses Posting. Selbstverständlich gibt es auch andere Anbieter dieser Art, und ich möchte keinem unterstellen, dass er schlechter oder teurer wäre.
Ich bin einfach nur sehr angetan von dieser Zeit- und Materialersparnis und möchte das anderen "genervten Klebern", die ihre Zeit auch lieber mit Nähen verbringen, mitteilen.
 Hiermit geschehen.
Euch wünsche ich jetzt nur noch ganz viel Spaß beim NÄHEN statt KLEBEN

(fast) Klebefrei:

20. Mai 2015

DIY | Wassermelonen-Clutch

Ich habe eine Wassermelone getragen - ein DIY für eine Wassermelonen-Clutch @frauvau.blogspot.de
"Ich habe eine Wassermelone getragen."

Unsterbliche Worte, die ihr im Sommer nun auch sagen dürft, wenn ihr meine Wassermelonen-Clutch nachnäht.
Ich habe eine Wassermelone getragen - ein DIY für eine Wassermelonen-Clutch @frauvau.blogspot.de
Die gezeigte Tasche ist mit ca. 44 cm (am Reißverschluss gemessen) relativ groß und auffällig für eine Clutch, aber wir wollen ja Klotzen, nicht Kleckern, um den Sommer endlich hervorzulocken!

Materialliste (großzügig bemessen!):
  • 1 Fat Quarter (ca. 45 x 55 cm) Patchworkstoff in pink oder rot
  • grünen und weißen Stoff für je ca. 2 m ungefaltetes Schrägband (weiß 3 cm breit und grün 4 cm breit)
  • 60 cm Bügeleinlage Deiner Wahl mit viel Stand.
    Ich habe Pellon SF 101 Stacy Shape Flex verwendet, das dem nicht mehr erhältlichen Timtex recht nahe kommt und sowohl Stabilität als auch etwas Volumen mitbringt.
    Denkbar wäre auch Schabrackeneinlage, Decovil oder Decovil light von Freudenberg. Beides bringt die notwendige Steife, ist aber nicht so "voluminös".
  • knapp 45 cm Endlos-Reißverschluß mit Zipper
  • 50 cm Baumwollstoff als Futter (110 cm breit)
  • kleine Reste schwarzes Kunstleder oder Filz für die Kerne
Ich habe eine Wassermelone getragen - ein DIY für eine Wassermelonen-Clutch @frauvau.blogspot.de

13. Mai 2015

Brainless sewing am MMM | Burda 4/2015, Modell 121: Es ist ein Wickelkleid!

Jawohl, ein Wickelkleid!
Ich bin noch ganz stolz, dass ich das in (für mich) so kurzer Zeit auf die Reihe bekommen habe, denn der Startschuss für das Kleid fiel erst letzte Woche.

Schuld daran ist Monika, die mir mit ihren tollen Kleidern immer den Mund ganz wässrig macht. 
Als Hosenkind habe ich nunmehr beschlossen, dass das Land (und ich) für den Sommer mehr Kleider braucht.
Der heutige Me Made Mittwoch mit dem Motto "(Fake-) Wickelkleider" kommt mir da doch sehr gelegen.
Me Made Mittwoch: burda 4/2015, Modell 121 - Wickelkleid @frauvau.blogspot.de
Obwohl dieses Wickelkleid nicht auf meiner Sommer-Näh-Liste stand, habe ich es spontan aufgenommen. Das darf man nicht so eng sehen, finde ich.

Monika hat eine ganz wunderschöne Version vom Modell 122 aus der April-Burda genäht, das ich nach erstem Durchblättern auch schon in der näheren Auswahl hatte. Letztendlich habe ich mich dann aber wegen der Ärmel und dem Reverskragen für Modell 121 entschieden.
Im Nachhinein wären die längeren Ärmel vielleicht doch besser gewesen. hüstel
Me Made Mittwoch: burda 4/2015, Modell 121 - Wickelkleid @frauvau.blogspot.de
Schnitt: Burda 04/2015, Modell 121
Stoff: Oh Gott, darf ich das den mitlesenden Nähgöttinen überhaupt sagen?.................... Ein Vorhang.

Richtig gelesen. Ein Vorhang. Vom großen Schweden. Aus 2006. Ob diese Jahreszahl etwas über meinen Stash aussagt? Hilfe!
Ursprünlich hatte ich die knapp 3 m als Verdunklungsrollo gekauft, aber nie vernäht. Jetzt kann ich sagen: Mir gefällt's eigentlich als Kleid auch ganz gut!
Me Made Mittwoch: burda 4/2015, Modell 121 - Wickelkleid @frauvau.blogspot.de
Ich hatte keine Lust, Stoff zu bestellen, und keine Zeit, auf eine Lieferung zu warten. Stoffläden gibt's hier vor Ort nicht, und 30 km weiter ist die Sortierung... nunja, sagen wir mal "beschränkt".
Da mein Stash zu einem großen Teil auf 2-m-Stücke enthält (fragt mich nicht, warum... das war mal so ein Tick von mir), musste ich ganz schön tief graben, um etwas Geeignetes zu finden.

Der Stoff hier ist nach dem Waschen trotz Köperbindung gar nicht steif, sondern vom Griff her fast leinenartig, das kam mir passend für das Kleid vor.
Außerdem knittert er kaum bis gar nicht, was die miese Hausfrau in mir in hysterisches Lachen ausbrechen lässt. Weniger bügeln!
Druckknöpfe @frauvau.blogspot.de
Da ich das Bindeband weggelassen habe, schließt das Kleid mit zwei großen Druckknöpfen.
Wer jetzt Angst um die Alltagstauglichkeit und vielleicht meine ... äh... Privatsphäre hat, dem sei gesagt: Diese Druckknöpfe schließen wirklich sehr straff und halten auch drei Stücken Erdbeerkuchen mit Sahne stand.

Ein bisschen Angst hatte ich, dass die seitliche Kräuselung am Rockteil und die großen Taschen sehr auftragen und das Kleid figurunfreundlich machen würden. Diese Bedenken wurden zerstreut, ich fühle mich äußerst wohl in dem Kleid und mit dem Schnitt.

Änderungen: Eigentlich nur die üblichen, nämlich Längen- und Brustanpassung.
Der Vorteil bei Burda-Schnitten ist für mich einfach der, dass ich nach all der Zeit auf Probemodelle verzichten kann. Ich weiß meist auf Anhieb, wo Standard-Änderungen nötig sind.
Me Made Mittwoch: burda 4/2015, Modell 121 - Wickelkleid @frauvau.blogspot.de
Die werte Leserschaft hat es mit Argusaugen bereits erspäht:
Leider war die Stoffmenge zu wenig um das sehr großzügige Muster an den vielen Längsteilungsnähten aufeinander abstimmen zu können. So sind Brüche vorprogrammiert.

Ein weiterer (nicht vorhandener) Meter könnte das Problem gelöst haben.
Ob ich allerdings bei einem "unordentlichen" Muster so viel Verschnitt hingenommen hätte, weiß ich nicht. Vermutlich nicht.
Aber hier kontrolliert ja auch niemand, oder?!

Und jetzt huschen wir alle nochmal rüber zum Motto-Me-Made-Mittwoch, wo wir heute gleich mehrere "Vorturnerinnen" haben, die die heutige Sammlung von Wickelkleidern und anderen selbstgenähten Kunstwerken eröffnen durfte [bitte hier entlang]
Ich für meinen Teil bin schon gespannt, was die Nähnation heute so trägt!

Macht es hübsch!

8. Mai 2015

Sonnenhut selber nähen oder: Alle Jahre wieder...

Wie jedes Jahr kam vor kurzem die Erinnerung vom Kindergarten, dass es ja jetzt "nach draußen geht" und man seinem Kind bitte eine Sonnencreme und eine entsprechende Kopfbedeckung mitgeben solle.
Also kurz gekramt, den selbstgenähten Sonnenhut vom letzten Jahr rausgeholt, dem Kind aufgesetzt... Mist. Zu klein.
Wie kann das passieren? Wann ist der Kurze denn so gewachsen? Ich hab das doch gar nicht gemerkt...!

Jammern hilft ja bekanntlich nicht viel, deshalb habe ich dem kleinen Mitbewohner ein paar Stoffe zur Auswahl gegeben. Beim Aussuchen hat er dann ziemlich schnell festgestellt, dass er ja eigentlich zwei Hüte braucht.  Einen für den Kindergarten, und einen für zuhause. (Ganz klar, wenn man da mal drüber nachdenkt...)
Selbstgenähter Sonnenhut @frauvau.blogspot.de
"Gell Mama, Du bist froh, dass Du wiedermal für mich nähen darfst?!"
Äh. Ja.
Wer könnte da schon Nein sagen?
Und einen Sonnenhut selber zu nähen ist ja nun wirklich kein Hexenwerk.

Die Sonnenhüte sind freudestrahlend in Empfang genommen und ihrem Zweck zugeführt worden.
Sonnenhut @frauvau.blogspot.de
Genäht habe ich diesmal einen Tick größer als unbedingt nötig, so dass im Sommer noch Luft nach oben ist. Wer weiß, wie schnell das Kind wächst?!
Die Krempe meines Standard-Schnittes ist um 1 cm verbreitert, so dass sie mehr Schutz bietet. Vor allem hinten im Nacken war mir das wichtig, denn der Kurze mag diese "Lappen" nicht, die man hinten in die Kinderhüte einknöpfen kann.
Da der Sonnenhut entsprechend verstärkt ist, kann er die Krempe auch hochschlagen, wenn er mag.
Sonnenhüte selbst nähen @frauvau.blogspot.de
Stoffe für den grünen, wendbaren Sonnenhut: Free Spirit aus der Serie "Be a Man". Wie immer extrem gut abgelagert...  flöt
Stoffe für den blauen Sonnenhut: "Thomas the Tank Engine" - leider weiß ich den Hersteller nicht, das Schwesterkind hat das Stück vor Jahren schon aus den USA mitgebracht, aber ich habe den Stoff hier bei etsy noch für euch gefunden.
Das Innenfutter ist ein unbesungener Patchwork-Basic in gelb/orange.

Beide Hüte sind mit Bügeleinlage und entsprechender Näheinlage verstärkt.
Von Volumenvlies würde ich bei Sonnenhüten abraten, denn da qualmt schnell mal der Schädel...

Der Schnitt für den selbstgenähten Sonnenhut ist selbstverfreilich wieder mein eigener, den es im Juli und August statt für 5,80 € für 2,50 € zum Download gibt:

DEUTSCHE Version:
Many Hats - Viele Hüte!
ENGLISH version:
Cover

Der Schnitt ist passend für KOPFumfang 52 - 57 cm und enthält vier untereinander kombinierbare Modelle in jeweils drei Größen (54-56-58 cm).
Die Anleitung bietet verschiedene Arbeitsvarianten, je nach verwendeter Einlage und gewünschtem Modell-Effekt etc. 
Also, ich nähe den Sonnenhut immer wieder gern (aber ich bin wohl voreingenommen, hihihi...)
Mit dem Klick auf den "Buy Now" Button werdet ihr an PayPal weitergeleitet, wo ihr direkt via PayPal oder Kreditkarte bezahlen könnt. Der Vorgang ist systembedingt englischsprachig. Im Anschluss erhaltet ihr eine e-mail mit einem Link, über den ihr den Schnitt downloaden könnt.
Bitte beachtet, dass der Link nach 48 Stunden verfällt!

Wer kein PayPal hat, kann mich auch einfach anmailen: blog.frauvau[ät]web[punkt]de, dann kriegen wir das auch so hin.

Werbung Ende. Werbeverweigerer dürfen jetzt auch wieder weiterlesen.
Sonnenhut gewendet @frauvau.blogspot.de
Der Kurze ist happy mit seinen neuen Hüten, und ich überlege schon, ob meine pinkfarbene Version vom Sonnenhut (ja, die lebt in der Tat noch!) nicht auch mal Ablösung bräuchte.
Vielleicht mal was in freundlichem Schwarz?
Aber meine Nähliste ist ja noch SO lang! ... 

In diesem Sinne: Macht es hübsch da draußen - ich hoffe, ihr könnt diese Woche ein bisschen Nähzeit für euch und/oder eure Lieben locker machen!

6. Mai 2015

LiebLinks | Muttertag Last Minute

Ohgottohgottohgott... demnächst ist es ja schon wieder so weit: Der Muttertag steht vor der Tür.
Also, eigentlich steht er nicht vor der Tür, er hämmert mit beiden Fäusten dagegen und steht kurz davor, die Tür einzuschlagen. So kommt es mir zumindest vor...

Schon im letzten Jahr habe ich kleine Muttertags-LiebLinks zusammengesucht, und auch dieses Jahr gibt's eine kleine Mini-Sammlung von Last-Minute-Ideen für euch, die mit (relativ) wenig Aufwand und ohne große Materialschlacht zu bewältigen sind.

Wir haben uns dieses Jahr auf Fotos verlegt:
Foto-Herz-Collage zum Muttertag @frauvau.blogspot.de
Mit der App "Heart Photo Maker" (für Android; für's iPhone gibt es z. B. die App "Heart Booth") kann man ganz einfach solche Collagen erstellen.
Leider hat der Kurze schnell die Geduld verloren, so dass wir das recht flott durchziehen mussten.
Die Handybilder habe ich am PC dann nochmal bearbeitet. Handybilder sind nunmal Handybilder und qualitativ nicht besonders gut...
Am Ende reicht es aber für einen Ausdruck in 15 x 15 cm, und das wird später im Rahmen durchaus genug sein.

Plotterbesitzer haben's leicht: Tasse und Porzellanstifte (oder Sharpies) besorgen und loslegen.
Diese Idee von Coconut Robot ist zwar für Vatertag, aber Mütter trinken ja bekanntlich auch Kaffee (und nicht wenig!) oder Tee.
Das schöne ist, dass man diese Tassen schon mit ganz kleinen Kindern gestalten kann, da sie ja eigentlich noch nichtmal richtig malen können müssen.
Kunst ist, was ihr draus macht! 

Fingerabdrücke möchte man bei der Bastelei mit Fimo normalerweise vermeiden, aber hier möchten wir sie bitte haben: Fingerprint Jewellery!
Es gibt viele Tutorials zu dem Thema, unter anderem von momasaurus (mit Video), e-how oder kernowcraft.com.
Quelle: e-how.com
Das Zubehör bekommt man problemlos in jedem Bastelladen, und schnell geht es außerdem. 

Wer es gerne edler mag, nimmt dafür "Art Clay" statt Fimo und hat damit gleich individuellen Silber- oder Goldschmuck.
Problematisch ist hier allerdings das "Brennen", denn im Gegensatz zu Fimo muss man Art Clay mindestens mit einem Gasbrenner verfestigen, und es hat vielleicht nicht jeder sowas zuhause rumliegen.

Bei TA DAA! made by may gibt es unheimlich schöne Ideen für den Muttertag - schaut doch mal bei ihr vorbei!
Mein persönlicher Favorit ist der gerahmte Spruch. Einfach zu machen, keine Materialschlacht, aber wirklich schön (und so wahr)!
(c): TADAAA! made by may
Wer noch schnell ein Geschenk braucht, findet hier bei bei.werk via DaWanda sehr knuffige Produkte ♥
Druck von bei.werk; via DaWanda.de
 Wie oft habe ich mich schon über die Fingerabdrücke des kurzen Mitbewohners auf meinen frisch geputzten Fenstern aufgeregt... Und doch: Irgendwann sind sie nicht mehr da. Unwiederbringlich.
Ehrlich: Ich würde mich über einen Print (oder zwei, drei.... hüstel) von bei.werk freuen!

Wer für seine ganz individuelle Muttertagskarte oder Muttertags-Printable  noch einen schönen, liebenswerten oder auch witzigen Spruch sucht, ist bei http://www.muttertagssprueche.com/ gut aufgehoben.
Oder vielleicht hast Du ja etwas, das Du zur dortigen Sammlung beisteuern möchtest? Auch das geht, also nur zu! 

Ich wünsche euch entspannte Tage bis zum Muttertag - hier geht's noch an die Optimierung der Collagenbilder und zum Drucken, schlangestehen am Tag vor Muttertag ist dann vermutlich sogar inklusive.
Aber wer immer die letzte Minute braucht, ist ja selber schuld...
In diesem Sinne grüßt euch die, die IMMER in letzter Minute erst fertig wird...

29. April 2015

TFT - oder "Fail stricktechnischer Art"?

Manchmal passiert es einfach.
Ein Projekt, in das man Zeit gesteckt hat (und manchmal nicht gerade wenig), ist ein "Teil für die Tonne".

Eine Fehlinterpretation in der Anleitung (die man vorher verändert hat  hüstel), eine falsche Passform, oder es ist halt nach Fertigstellung einfach nicht "die große Liebe".

Entweder lässt man das Teil dann sang- und klanglos in einer großen Kiste verschwinden, oder man steht dazu.
Oder - bei Gestricktem ja Gottlob leicht möglich - man trennt es auf.

An dieser Stelle muss ich sagen: Stricken hat den Vorteil, dass es "vergebender" ist, als Nähen.
Und ja, ich behaupte sogar, dass es auf seine eigene Weise sogar einfacher ist, weil man Fehler schlicht und ergreifend ribbeln kann, ohne Materialverlust zu erleiden. Beim Nähen ist das ja oft nicht der Fall.
Ich weiß, dass mich alle Stricker der Welt jetzt gerne steinigen würden. Aber das ist meine Meinung, und ich stehe dazu. 

Nun, hier ist also ein Teil der Kategorie "nicht die große Liebe":
Aestlight meets Semele @frauvau.blogspot.de
Man sieht: Ich habe noch nichtmal die Fäden vernäht, denn ich war mir eigentlich gleich schon beim Spannen sicher, dass das "nix wird".

Der geneigte Leser erkennt hier eventuell, dass es sich um einen Frontalzusammenstoß zweier Strickmuster handelt, und zwar um den Blätter-Rand des von mir so heißgeliebten Semele, und einem dreieckigen Grundmuster.
Hier habe ich mir den Aestlight Shawl eingebildet. Der ist zwar durch die kraus rechts gestrickte Mitte wunderbar fluffig (und, mangels eines deutschen Wortes dafür: herrlich "squishy"), aber zu dem Blättermuster am Rand definitiv die falsche Wahl.

Es trafen also eine extrem dehnbare Mitte und ein weniger dehnbares Lace-Blattmuster aufeinander. Beim Spannen hat sich das gerächt, und mir sind die Mundwinkel ziemlich nach unten gerutscht...
Aestlight meets Semele @frauvau.blogspot.de
Im Tragen fällt es nicht so auf, das gebe ich zu.

Aber... hm.
Ich hardere doch schwer mit dem WP (=widerlichen Perfektionisten) in mir, ob ich das so lassen möchte. Geplant war das Ganze eigentlich als Geschenk für's Schwesterkind, aber die hat dann doch lieber eine (zumindest fehlerfreie) Grete bekommen.

Was mache ich nun? 
Vielleicht doch vernähen und verschenken?
Erstmal fragen? (Dann bestünde die Gefahr, dass es als "das ist doch gut so" hingenommen wird, und das mag ich nicht.)
Oder ribbeln und neu stricken bzw. etwas anderes stricken?

Was würdet ihr tun?
Und Hand auf's Herz: Passiert euch sowas auch manchmal? So ein kompletter #fail?
Es würde mich ja freuen beruhigen, wenn das so wäre...

Herzlichst,   
Herzlichst, Frau Vau