Sweatjackenexperiment (Modell 20 aus Ottobre 4/2015)

16. Oktober 2016
Eigentlich wollte ich euch letzten Sonntag schon mitnehmen zum zweiten Teil des Wintermantel-Sew-Alongs des MeMadeMittwoch Blogs. Uneigentlich kam mir dann leider etwas dazwischen, so dass es dieses Jahr keinen neuen Wintermantel im Hause Vau geben wird.
Eigentlich wollte ich euch am Mittwoch beim MeMadeMittwoch meinen zweiten Esme Maxi Cardigan (Esme V1.0 ist hier zu sehen) zeigen - aber dann trug ich Esme die ganze Woche nicht, und aus Fotos wurde auch nichts.

Die Tage vergingen ohne Nähen, Stricken, Bloggen, Instagram, dafür mit Leben 1.0 auf allen Kanälen.  Und so gibt es heute etwas, was eigentlich schon vor dem Sommerurlaub fertiggestellt wurde, was aber noch nicht den Weg in den Blog gefunden hat: Das Sweatjackenexperiment.

Schon bei meiner Jerseyversion des Sanibel Romper hatte ich ja geschrieben, dass ich mir eine Coverlock* angeschafft habe und fleißig am Üben bin. In dieser Phase entstand auch eine Sweatjacke für den kurzen Mitbewohner.
Sweatjacke Nr. 20 Ottobre 4/2015 @frauvau.blogspot.de
Schnitt: Sweatjacke Nummer 20 aus der Ottobre 4/2015
Fotolocation: Hamburg, Speicherstadt. Hach, Urlaub! ♥

Der Kleine ist angetan von seiner neuen Errungenschaft und die Jacke hat schon einiges an Wear & Tear hinter sich.
Ihn stören die paar kleinen Nahtfehler nicht, die ich da produziert habe. (Es lösten sich nämlich die Nahtanfänge an manchen Stellen auf. Die konnte ich zwar wieder festtackern, aber das Ergebnis ist eben nicht 100%ig, das ärgerte mich ein bisschen.
Vielleicht habt ihr einen Tip übrig, wie man das vermeiden kann?)
Sweatjacke Nr. 20 Ottobre 4/2015 @frauvau.blogspot.de
Stoff: Monsterfreunde Sweat (farbenmix) aus dem letztjährigen Adventskalender von evli's Needle, aus Stoffmangel kombiniert mit einem Rest hellgrau-meliertem Sweat unbekannter Herkunft und türkisfarbenem Bündchenstoff von www.stoffe.de*.
Sweatjacke Nr. 20 Ottobre 4/2015 @frauvau.blogspot.de
Die Ärmelpatches sind gruselig aufgenäht und ich gebe es offen zu. Direkt im Anschluss habe ich mir den durchsichtigen Decksaumfuß für meine Cover gegönnt, damit ich bessere Sicht habe und sehe, wohin ich nähe.
Die enge Rundung fand ich zudem ziemlich pestig zu nähen. Ich hatte immer Angst, den Stoff zu sehr zu ziehen, statt ihn einfach schön rund um die Kurve zu bringen. Das ist wirklich schwieriger, als von mir gedacht...
Aber okay. Meine Cover und ich, wir üben ja noch!

Die runden Taschen gefallen mir extrem gut und haben auch toll geklappt.
Geklaut sind aus der Ottobre 6/2013 (Modell 19). Leicht abgewandelt und angepasst, und leider etwas zu klein geraten - da hätte ich besser aufpassen und vielleicht mal die Kinderhand vermessen müssen.
Immerhin: "Schatzsteine", Muscheln und Bonbons haben im Urlaub reingepasst - Kind happy!
Sweatjacke Nr. 20 Ottobre 4/2015 @frauvau.blogspot.de
Auffallend dürften noch zwei Änderungen am Schnitt sein: Die Jacke schließt mit Snaps statt Reißverschluss und bekam Bündchen statt Gummizüge verpasst.
Letzteres hauptsächlich wegen der Länge, denn obwohl ich die Jacke in 116 genäht habe, habe ich gute 6 cm in der Länge zugegeben. Erstens mag der junge Mann es so lieber, und zweitens habe ich so die Hoffnung, dass die Jacke vielleicht auch im nächsten Frühjahr noch zum Einsatz kommen kann.

Im Urlaub leistete sie jedenfalls schon gute Dienste!
Sweatjacke Nr. 20 Ottobre 4/2015 @frauvau.blogspot.de
Und oh, da sieht man auch noch meine Nähnerd-Arya ein bißchen blitzen... die stelle ich demnächst noch ausführlicher vor, glaube ich.


Heute gab's also nur  "Kinderkram" am Sonntagabend... nächstes Mal vielleicht wieder was für große Mädels, mal sehen. Ich wünsche euch auf jeden Fall für morgen schon jetzt einen guten Start in die Woche!

Herzlichst, eure

Kommentare:

  1. Die Jacke is klasse geworden und paßt super zu den karierten Shorts.
    Jaja, die lieben Covernähte! Ich fluche auch jedes Mal.
    Damit der Anfang sich nicht von allein auflöst, lege ich ein kleines Stückchen Stoff als "Anlauf" drunter und ich hab gelesen, dass immer erst die Säume genäht werden und dann erst die Seitennaht - sowohl beim Ärmel als auch beim Bund. Dadurch ist dann alles gesichert. Ob mir das gefallen wird, weiß ich nicht. Bisher hab ich so gecovert wie du, auch mit den Ergebnissen, dass sich Teile lösen.
    Schau mal hier
    http://www.almstoff.de/cover-tipps/?v=3a52f3c22ed6
    Da gibt es viele Tipps.
    Schönen Gruß
    Astrid

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  2. Deine Covernähte sind doch ok, auf den geraden Strecken kannst du dich ja warmlaufen für die Pirouetten über die Patches. Bein nächsten Mal :)
    Im nächsten Frühjahr, wenn die Jacke dann zwar noch passen würde, aber totgeliebt wurde.

    Meine Cover und ich fremdeln mächtig, mir fehlt wahrscheinlich die Nähmotivation in Form eines so süßen Sprösslings.
    Für meine eigenen Klamotten ist das *irgendwie* zu sportlich angehaucht.

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